Berufsunfähigkeit  
     
 
 

 
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Berufsunfähigkeit

Bei Berufs- und Erwerbsunfähigkeit galten bis Ende 2000 folgende Regelungen

Wer seinen Beruf nur noch zum Teil oder gar nicht mehr ausüben konnte, erhielt eine gesetzliche Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente.
Berufsunfähig waren Versicherte, deren Arbeitsfähigkeit in ihrem Beruf wegen Krankheit oder Behinderung auf weniger als die Hälfte gesunken war. Verglichen wurde dabei mit gesunden Versicherten ähnlicher Ausbildung und mit gleichwertigen Kenntnissen und Fähigkeiten.
Erwerbsunfähig waren Versicherte, die wegen Krankheit oder Behinderung auf nicht absehbare Zeit nur geringfügig oder gar nicht in der Lage waren, eine regelmäßige Erwerbstätigkeit auszuüben.
In den beiden genannten Fällen wurden von der gesetzlichen Rentenversicherung so genannte Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeitsrenten gezahlt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung entsprach rund 26%, die Erwerbsunfähigkeitsrente rund 39% des letzten Bruttoeinkommens (max. bis zur Beitragsbemessungsgrenze)

Seit 2001 erhebliche Kürzungen bei den gesetzlichen Leistungen

Nach der Gesetzesreform werden die berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrenten von einer Erwerbsminderungsrente abgelöst.
- Wer noch 6 Stunden und mehr pro Tag arbeiten kann, erhält keine Erwerbsminderungsrente.
- Wer aufgrund einer Krankheit oder Behinderung täglich nur noch 3 bis unter 6 Stunden arbeiten kann, erhält die halbe Erwerbsminderungsrente , das sind ca. 17% des letzten Bruttoeinkommens.
Steht keine Arbeitststelle zur Verfügung, wird die volle, die sogenannte arbeitsmarktbedingte Erwerbsminderungsrente gezahlt. Das sind ca. 34% des letzten Bruttoeinkommens (max. bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der Gesetzlichen Rentenversicherung).
Alle Jahrgänge ab 1961, die in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sind und ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, dürfen seit 2001 auf alle Berufe am Arbeitsmarkt verwiesen werden. Dabei sind Status, Ausbildung und subjektive Zumutbarkeit ohne Bedeutung. Für Arbeitnehmer, die vor dem 02.01.1961 geboren sind, gilt der Berufsschutz weiterhin. Aber auch hier muß mit einer deutlichen Minderung der gesetzlichen Leistungen gerechnet werden. Es wird nur noch eine halbe Erwerbsminderungsrente anstelle der bisherigen Berufsunfähigkeitsrente gezahlt. Das entspricht einer Kürzung von ca. 1/3.
Bei allen Erwerbsminderungsrenten, die vor dem 60. Lebensjahr gezahlt werden, kommt es seit 2004 zu Kürzungen um mindestens 3,5% gegenüber früher (Übergangsregelung 2001-2003).

Rund 200.000 Menschen haben in der jüngsten Vergangenheit erstmals eine gesetzliche Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhalten - auch viele junge Menschen. Was häufig unterschätzt wird: die Hauptursache sind nicht Unfälle, sondern Krankheiten.









































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