Beitragsgeminderte Zeiten  
     
 
 

 
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Beitragsgeminderte Zeiten


Als beitragsgeminderte Zeiten werden die Beitragszeiten bezeichnet, die in einem Kalendermonat mit Anrechnungs-, Ersatz- oder Zurechnungszeiten zusammentreffen. Da diese, einen meist niedrigen Verdienst enthaltenden Beitragszeiten, sollen mindestens den Wert bekommen, den sie als beitragsfreie Zeit erhalten hätten.

Die zusätzlichen Entgeltpunkte werden in der Weise ermittelt, daß der Summe der für diese Zeiten ermittelten Entgeltpunkte die Entgeltpunkte gegenübergestellt werden, die sich bei einer Bewertung als Anrechnungs-, Ersatz- oder Zurechnungszeit ergeben hätten.

Die Ermittlung des Zuschlags für beitragsgeminderte Zeiten wird in fünf Blöcken vorgenommen:

1. Bewertung von Beitragszeiten, die mit einer Fachschulausbildung oder mit einer nachgewiesenen beruflichen Ausbildung zusammentreffen.
Diese Zeiten erhalten den auf 75% begrenzten Gesamtleistungswert, höchstens 0,0625 Entgeltpunkte.
Hierzu zählen:
- Kalendermonate, die mit Anrechnungszeiten wegen Fachschulausbildung zusammentreffen,
- Anrechnungszeiten wegen einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme,
- nachgewiesene Beitragszeiten einer beruflichen Ausbildung.
Bei einem Rentenbeginn vor dem 01.01.2009 werden die ersten 36 Kalendermonate einer versicherten Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit vor dem vollendeten 25. Lebensjahr - soweit es sich um eine tatsächliche Berufsausbildung handelt - mit einem sich stetig mindernden Gesamtleistungswert bewertet.

2. Zusammentreffen von Beitragszeiten mit glaubhaft gemachten Zeiten einer beruflichen Ausbildung
Diese Zeiten werden als beitragsgeminderte Zeiten mit dem begrenzten Gesamtleistungswert in Höhe von fünf Sechsteln des 75-prozentigen Gesamtleistungswertes, höchstens 0,0521 Entgeltpunkte, bewertet (§ 263 Abs. 7). Hierzu zählen die glaubhaft gemachten Beitragszeiten einer tatsächlichen beruflichen Ausbildung.

3. Zusammentreffen von Beitragszeiten mit Anrechnungszeiten wegen Krankheit mit Beitragsleistung oder Arbeitslosigkeit mit Leistungsbezug.Diese Monate erhalten den begrenzten Gesamtleistungswert in Höhe von 80 Prozent des Gesamtleistungswertes.

4. Zusammentreffen von Beitragszeiten mit Anrechnungszeiten wegen Krankheit ohne Beitragsleistung oder Arbeitslosigkeit ohne Leistungsbezug.
Während einer Übergangszeit (Rentenbeginn bis 31. Dezember 2000) sind diese Zeiten beitragsgeminderte Zeiten und als solche gegebenenfalls zusätzlich zu bewerten. Bei einem Rentenbeginn ab 1. Januar 2001 sind diese Zeiten nur noch als Beitragszeiten zu bewerten.

5. Zusammentreffen von Beitragszeiten mit sonstigen beitragsfreien Zeiten.Diese Zeiten erhalten den vollen Gesamtleistungswert.

 






































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