Altersteilzeit - Altersteilzeitarbeit  
     
 
 

 
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Altersteilzeit - Altersteilzeitarbeit

Altersteilzeitgesetz (ALTZG 1996)

1.Durch Altersteilzeitarbeit soll älteren Arbeitnehmern der Übergang vom Erwerbsleben in die Altersrente erleichtert werden.
2.Die Bundesagentur für Arbeit fördert nach diesem Gesetz die Altersteilzeitarbeit älterer Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit ab Vollendung des 55. Lebensjahres spätetstens ab Dezember 2009 um die Hälfte vermindern, aber weiterhin sozialversicherungspflichtig bleiben und damit die Einstellung eines sonst arbeitslosen Arbeitnehmers ermöglichen.
3. Die Verminderung der Arbeitszeit um die Hälfte heißt nicht, dass der Arbeitnehmer halbtags arbeiten muss. Häufig nutzen die Arbeitnehmer das sogenannte Blockmodell mit 2 1/2 Jahren Vollzeitarbeit und 2 1/2 Jahren Freistellungsphase.
4.Wird der Arbeitsplatz durch einen Arbeitslosen neu besetzt sind weitere Leistungen vereinbart, wie Aufstockung des Gehaltes, Entrichtung zusätzlicher Beiträge zur Rentenversicherung, und der Arbeitgeber erhält einen Zuschuss von der Bundesanstalt für Arbeit.
5. Ein Altersteilzeitarbeitsverhältnis kann für maximal fünf Jahre vereinbart werden.
6. Voraussetzung für den Anspruch auf Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit ist, daß der Versicherte in den letzten Jahren vor Rentenbeginn mindestens 8 Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit gezahlt hat.

Als Altersteilzeitarbeit wird bezeichnet, wenn nach dem Altersteilzeitgesetz (ALTZG 1996) sogenannte Aufstockungsbeträge von der Bundesagentur für Arbeit zum Arbeitsentgelt gezahlt werden. Gleichzeitig erfolgt von der Rentenversicherung eine Beitragszahlung nach mindestens 90 % des zuvor gezahlten Vollzeitarbeitsentgelts .

Die Aufstockungsbeträge stellen sicher, daß der Arbeitnehmer für die Altersteilzeitarbeit mindestens ein um 20 % höheres Bruttoarbeitsteilzeitentgelt erhält, das auch mindestens 70 % des zuvor gezahlten Nettoarbeitsvollzeitentgelts beträgt.

Ein Anspruch auf Altersrente nach Altersteilzeit entsteht, wenn man das 60. Lebensjahr vollendet hat und mindestens 24 Monate Altersteilzeitarbeit geleistet.

Der Anspruch auf Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit ist gegeben :
- wenn man vor dem 01.01.1952 geboren ist,
- das 60. Lebensjahr vollendet hat,
entweder
a) zum Rentenbeginn arbeitslos ist und nach Vollendung des Lebensalters von 58 Jahren und 6 Monaten insgesamt 52 Wochen arbeitslos war
oder
b) die Arbeitszeit aufgrund von Altersteilzeitarbeit für mindestens 24 Kalendermonate vermindert hat,
in den letzten 10 Jahren für mindestens acht Jahre Pflichtbeiträge gezahlt hat und die Wartezeit von 15 Jahren erfüllt hat.

Ein Anspruch auf diese Rente als Vollrente ist gegeben, wenn eine Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit aufgegeben wird oder künftig nicht mehr als 345.00 EUR hinzuverdient werden und auch keine Ehegattengesellschaft (Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts) vorliegt.

Für diese Rente wurde in der Zeit vom 01.01.1997 - 31.12.2001 die Altersgrenze vom 60. Lebensjahr auf das 65. Lebensjahr angehoben. Wer nach dem 31.12.1941 geboren ist, bekommt diese Rente ohne Abschlag erst nach Vollendung des 65. Lebensjahres. Die Rente kann zwar ab 60 in Anspruch genommen werden, es muß dann aber ein Abschlag von bis zu 18 % in Kauf genommen werden.
Für Versicherte, die nach dem 31.12.1945 geboren sind, wird die Altersgrenze für die vorzeitige Inanspruchnahme vom 60. Lebensjahr stufenweise auf das 63. Lebensjahr angehoben. Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, sind Vertrauensschutzregelungen vorgesehen, die weiterhin eine Inanspruchnahme der Altersrente nach Vollendung des 60. Lebensjahres ermöglichen.
Diese Rente wurde allerdings für alle Versicherten, die nach dem 31.12.1951 geboren sind abgeschafft. Daher ist eine private Rentenversicherung zum Ausgleich der Kürzungen zu überlegen.






























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