Altersrenten  
     
 
 

 
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Altersrenten

Die Altersrente ist wohl für die meisten das wichtigste Einkommen im Alter. Sie hat eine Lohn- bzw. Einkommensersatzfunktion wenn die bisherige Erwerbstätigkeit altersbedingt wegfällt.
Das grundsätzliche Rentenalter für eine Altersrente liegt bei 65 Jahren. Bei besonderen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, kann man auch vor Vollendung des 65. Lebensjahres in Rente gehen. Häufig kommt es hier jedoch zu einer prozentualen Kürzung der Rente.

Eine Rente aus Altersgründen ist als Regelaltersrente, Altersrente für langjährig Versicherte, Altersrente für schwerbehinderte Menschen, Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit und als Altersrente für Frauen gewährleistet.

Antragstellung und Rentenbeginn

Nach § 99 SGB VI wird die Altersrente auf Antrag gewährt. Der Antrag ist bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger zu stellen (§ 16 SGB I), er wird jedoch auch von allen anderen Leistungsträgern, Gemeinden und den amtlichen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland im Ausland entgegengenommen.

Durch den Zeitpunkt der Rentenantragstellung wird der Rentenbeginn bestimmt. Wird der Antrag innerhalb von drei Kalendermonaten nach Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen gestellt, beginnt die Rente von dem Monat an, zu dessen Beginn die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind. Wird der Rentenantrag erst nach Ablauf der Dreimonatsfrist gestellt, beginnt die Rente am ersten des Monats der Antragstellung.

Damit ein reibungsloser Übergang von der Erwerbstätigkeit in das Rentnerdasein gewährleistet ist, sollte der Rentenantrag etwa drei bis vier Monate vor Erreichen des für die Rente maßgeblichen Lebensalters gestellt werden.
Eine Antragstellung ist in jedem Falle notwendig, um das Verwaltungsverfahren beim Rentenversicherungsträger auszulösen.

Voraussetzungen für eine Altersrente § 34 Abs. 1 SGB VI

Drei Voraussetzungen müssen generell erfüllt sein, damit ein Anspruch auf eine Altersrente gegeben ist:

1. persönliche Voraussetzungen (z.B. Vollendung eines bestimmten Lebensalters)
2. besondere versicherungsrechtliche Voraussetzungen (z.B. eine gewisse Anzahl von Pflichtbeiträgen in einem bestimmten Zeitraum)
3. Erfüllung einer Wartezeit
4. Aufgabe einer Beschäftigung bei vorzeitigen Altersrenten

Um eine vorzeitige Altersrente (vor Vollendung des 65. Lebensjahres) erhalten zu können, muß eine Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit aufgegeben werden. Falls die Beschäftigung nicht aufgegeben wird, kann der Hinzuverdienst dazu führen, daß die Rente nur als Teilrente gezahlt oder abgelehnt wird.

Die Altersgrenzen für die Altersrente für Frauen, wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit und für langjährig Versicherte wird stufenweise auf das 65. Lebensjahr hochgesetzt.
Für schwerbehinderte Menschen wird stufenweise auf das 63. Lebensjahr heraufgesetzt.
Die jeweiligen Altersrenten können vor Vollendung des 65. bzw. 63. Lebensjahres in Anspruch genommen werden. Es ergibt sich dann jedoch eine Rentenkürzung. Je nach Rentenart gibt es unterschiedliche Vertrauensschutzregelungen. Sind diese erfüllt, wird die Altersgrenze u. U. gar nicht oder langsamer angehoben. Es ist möglich, die Rentenminderung durch eine Ausgleichszahlung ganz oder teilweise zu vermeiden.
Die Altersgrenze bei der Altersrente für langjährig Versicherte, ab der eine vorzeitige Inanspruchnahme möglich ist, wird für nach dem 31.12.1947 geborene stufenweise auf das 62. Lebensjahr abgesenkt.

 

 































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