Betriebliche Altersvorsorge

 
     
 
 

 
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Betriebliche Altersvorsorge

Die Einkommensbelastungen sind für die Arbeitnehmer/innen in den letzten Jahren stetig angestiegen, und bei jeder Gehaltserhöhung schlagen die Steuern und Beiträge zur Sozialversicherung immer mehr zu Buche. Die Rentenerwartung liegt nach dem heutigen Stand bei nur ca. 41 % des letzten Bruttoeinkommens. Deshalb stellt die betriebliche Altersversorgung neben der gesetzlichen Rentenversicherung und der privaten Altersvorsorge die wichtige dritte Säule der Altersversorgung dar.

Der Angestellte trifft eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, daß Teile des Bruttogehalts direkt in Beiträge für eine Betriebliche Altersversorgung umgewandelt werden, was zusätzlich das zu versteuernde Einkommen senkt und zum Aufbau einer Altersversorgung verwendet wird.
Der Arbeitgeber ist der Versicherungsnehmer. Das Bezugsrecht auf Leistungen im Versicherungsfall liegt von Beginn an und unwiderruflich beim Arbeitnehmer. Der Arbeitnehmer entscheidet selbst, wer im Todesfall die Leistungen erhält, d.h. wer die bezugsberechtigte Person ist.
Im Gegenzug erhält der Arbeitnemer eine Zusage vom Arbeitgeber auf Versorgungsleistungen. Frühestens zum Alter 60 wird durch die Betriebliche Altersversorgung eine lebenslange private Rentenversicherung fällig, die direkt an den Arbeitnehmer ausgezahlt wird. Für Verträge, die vor dem 1. Januar 2003 abgeschlossen und mindestens eine 12jährige Laufzeit vereinbart wurden, erfolgt die Auszahlung steuerfrei.
Für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst bestehen nicht diese Möglichkeiten der Betrieblichen Altersversorgung, für sie gelten andere Vorschriften.

Steuerliche Auswirkungen der Betrieblichen Altersversorgung

Gemäß gem. § 40b EstG entfällt ab dem 1. Januar 2005 für Neuverträge einer Direktversicherung die Pauschalversteuerung . Beiträge zu einer Direktversicherung sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Rentenversicherung vollständig von der Steuer befreit. Dabei ist bundesweit die Beitragsbemessungsgrenze West maßgebend.
Zusätzlich erhöht sich dieser steuerfreie Betrag unter bestimmten Voraussetzungen um einen Festbetrag von 1.800 Euro jährlich. Dieser kann zusätzlich in Anspruch genommen werden, wenn für den Arbeitnehmer noch keine betriebliche Altersversorgung besteht.
Die steuerliche Förderung der Direktversicherung wird damit der Pensionskasse gleichgestellt. Alle Arbeitnehmer, die die Förderung des § 3 Nr. 63 EstG bisher noch nicht über eine Pensionskasse genutzt haben, können dies jetzt über die Direktversicherung.
Falls für einen Arbeitnehmer bereits eine pauschal versteuerte Direktversicherung besteht, kann seit 2005 zusätzlich ein weiterer Vertrag mit einem steuerfreien Beitrag bis 208 Euro monatlich bzw. 2.496 Euro jährlich über eine neue Direktversicherung abgeschlossen werden. Allerdings kann der zusätzliche Höchstbetrag von 1.800 Euro jährlich dann nicht genutzt werden.
Auf einen Beitrag bis zu 208 Euro monatlich (2.496 jährlich), das sind 4 % der Beitragsbemessungsgrenze, entfallen keine Sozialversicherungsbeiträge
(bei Entgeltumwandlungen noch bis einschließlich 2008).
Die betriebliche Altersversorgung ist eine weitere Möglichkeit die Altersvorsorge für Frauen um ein privates Standbein zu erweitern.

Gemäß § 22 Nr. 5 EstG unterliegen die Leistungen der Betrieblichen Altersversorgung als sonstige Bezüge der vollen nachgelagerten Besteuerung. Mit Vollendung des 64. Lebensjahres kann gegebenenfalls der Altersentlastungsbetrag zur Anwendung kommen (gemäß § 24a EstG). Falls statt der vereinbarten Rente eine Kapitalabfindung gewählt wird, unterliegt diese ebenfalls der vollen Versteuerung. Rentenleistungen müssen mit ihrem Ertragsanteil versteuert werden.

Falls man den Arbeitgeber wechselt hat man mehrere Möglichkeiten den Vertrag fortzuführen:


- der neue Arbeitgeber übernimmt den Vertrag und er läuft ohne Veränderungen weiter.
- der Arbeitnehmer zahlt die Beiträge selbst und läßt den Vertrag als Privatversicherung weiterlaufen. Dadurch kann der Wegfall der Pauschalversteuerung nicht mehr genutzt werden.
- man stellt den Vertrag beitragsfrei, und läßt den Vertrag mit reduziertem Versicherungsschutz weiterlaufen.

Die 5 Modelle der Betrieblichen Altersversorgung:

- Direktzusage
- Unterstützungskasse
- Direktversicherung
- Pensionsfonds

Direktzusage:
Die bisher am weitesten verbreitete Form der Betrieblichen Altersversorgung ist die Direktzusage.
Hier verpflichtet sich der Arbeitgeber, dem Beschäftigten oder sogar dessen Angehörigen, nach Ende des Arbeitsverhältnisses Versorgungsleistungen zu gewähren.
Träger der Versorgung ist das Unternehmen, da die Zahlungen im Leistungsfall aus betrieblichen Mitteln finanziert werden. Die Arbeitnehmer/-innen leisten keine eigenen Beiträge und erhalten eine staatliche Förderung nur dann, wenn sie neben der Direktzusage in eine zusätzliche Altersvorsorge einzahlen.

Unterstützungskasse:
Die Unterstützungskasse ist formal eigenständig, und ist eine mit Sondervermögen ausgestattete, rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung. Hier können Arbeitgeber für ihre Arbeitnehmer und auch für sich selbst eine betriebliche Altersversorgung (Alters-, Invaliden- und / oder Hinterbliebenen-versorgung) aufbauen.
Der Arbeitgeber wird Mitglied in der Unterstützungskasse und zahlt den vom Arbeitnehmer einbehaltenen Beitragsaneil vom Bruttogehalt an die Unterstützungskasse. Um die Versorgungsleistungen zu finanzieren, erhält die Unterstützungskasse daher von einem oder mehreren Unternehmen Beitragszahlungen. Die im individuellen Leistungsplan zugesicherte Renten- oder Kapitalzusage wird durch die Unterstützungskasse über eine Rentenversicherung oder Kapital-Lebensversicherung abgesichert.
Bezüglich der staatlichen Förderung gilt das Gleiche wie bei der Direktzusage. Die Umwandlung kann sowohl aus dem laufenden Gehalt als auch aus Sonderzahlungen erfolgen.

Pensionskasse:
Zwischen der Pensionskasse und der Direktversicherung gibt es große Parallelen.
Der Arbeitnehmer vereinbart mit seinem Arbeitgeber, daß er Teile seines Bruttogehalts direkt in Beiträge an eine Pensionskasse umwandelt. Im Gegenzug erhält er von ihm eine Zusage auf Versorgungsleistungen. Frühestens zum Alter 60 wird eine zusätzliche lebenslange Altersrente durch die Pensionskasse fällig.
Mit der Pensionskasse spart ein Arbeitnehmer bei der Gehaltsumwandlung Lohn- und Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag. Außerdem zahlt der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer auf die umgewandelten Gehälter keine Sozialversicherungsbeiträge mehr.
In der Pensionskasse sind die Arbeitnehmer/-innen selbst Mitglieder und leisten Beiträge, die eventuell durch Beiträge des Arbeitgebers ergänzt werden. Sie wird in den meisten Fällen in der Rechtsform eines "Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit" betrieben. Dies bedeutet, dass beteiligte Arbeitnehmer darauf verzichten, dass die betreffende Pensionskasse Gewinn erwirtschaftet. Deshalb können Pensionskassen günstigere Tarife als herkömmliche Versicherer anbieten.

Direktversicherung:
Die Direktversicherung ist eine besondere Form der Lebensversicherung, die der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer für seine Arbeitnehmer abschließt. Bezugsberechtigt sind der Beschäftigte oder seine Hinterbliebenen.
Die Beiträge für diese Versicherung werden vom Arbeitgeber gezahlt (arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung) und können als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Der Arbeitnehmer bekommt bei Ablauf der Versicherung die zugesagte Leistung. Verstirbt jedoch der Arbeitnehmer, leistet die Versicherungsgesellschaft direkt an die Hinterbliebenen.





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