Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich |
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1. Warum ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig? Es kann jedem passieren, daß er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann und seine Haupteinkommensquelle ausfällt. Dadurch wird die Berufsunfähigkeit gerade für gutverdienende Angestellte und Selbständige zu einem Privatrisiko mit existenziellen Folgen. Mit Abschluß einer solchen Versicherung erwirbt man einen umfassenden Schutz vor dem Verlust seiner Arbeitskraft und der Konsequenz, daß man nicht mehr in der Lage ist, sein Einkommen mit eigener Kraft zu verdienen, da sowohl Unfall- als auch Krankheitsfolgen einer Berufsunfähigkeit abgesichert werden. Wenn die Berufsunfähigkeit voraussichtlich dauerhaft sein wird und der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann, erhält der Versicherte eine monatliche Rente durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders hoch ist der Absicherungsbedarf in der ersten Hälfte des Berufslebens, wenn noch keine Rücklagen vorhanden sind oder durch Kreditverpflichtungen langfristige Zahlungsverpflichtungen eingegangen wurden. Zur Zeit gibt es in Deutschland ca. 2,2 Mio. Frührentner, die durch Krankheit oder einen Unfall arbeitsunfähig geworden sind. Nachweislich scheidet jeder fünfte Angestellte und jeder dritte Arbeiter vor Erreichen des Rentenalters aus dem Berufsleben aufgrund von Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit aus. Die Ursachen von Berufsunfähigkeit sind außerordentlich vielfältig. Die neuesten Untersuchungen belegen, daß Herz- und Kreislauferkrankungen, orthopädische Beschwerden, Krankheiten an Nerven oder Psyche, Tumorerkrankungen sowie innere Krankheiten die Hauptursachen für Berufsunfähigkeit sind. Unfälle machen eher einen geringen Anteil an der Gesamtzahl der Ursachen aus. Wenn überhaupt, so bietet die gesetzliche Sozialversicherung bei Invalidität nur einen Basisschutz. Die sogenannte Erwerbsminderungsrente aus der gesetzlichen Sozialversicherung erhält nur noch derjenige, der nicht oder nur teilweise erwerbsfähig ist. Vollen Anspruch auf die gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung haben nur noch die über 40-jährigen (hier gilt der Stichtag 1.1.2001). Die Tatsache, daß Hauptursache für Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit nicht - wie zumeist angenommen - Unfälle, sondern Krankheiten sind, wird leider oft unterschätzt. Da es sich bei diesen Krankheiten überwiegend um sogenannte Zivilisationskrankheiten handelt, ist auf längere Sicht eher mit einer Zunahme als mit einer Abnahme des Berufsunfähigkeitsrisikos zu rechnen.
Die meisten Krankheitsbilder sind in der Regel wohlbekannt und alltäglich; jeder kann davon betroffen sein. So gesehen ist die private Vorsorge gegen Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit ganz besonders wichtig. Definition der Berufsunfähigkeit
Ist der Angestellte in einer Krankenversicherung versichert, so erhält er bei längerer Krankheit zunächst ein Krankengeld, welches nach einigen Monaten ausgesteuert wird. Sofern der Versicherte eine volle Erwerbsminderungsrente ausschließlich aus medizinischen Gründen (nicht Arbeitsmarkt!) erhält und auch keine Rücktritts- oder Ausschlußgründe gegeben sind, kann der Nachweis der Berufsunfähigkeit durch Vorlage des Rentenbescheids geführt werden. Im Unterschied zu den gesetzlichen Versicherungsträgern (Erwerbs-minderung über 50%) erkennen private Versicherungen auch schon eine Erwerbsminderung ab 50% als Leistungsfall an. Teilzeitbeschäftigte müssen jedoch die üblichen ärztlichen Unterlagen vorlegen. Dies liegt daran, daß die Beurteilung in der gesetzlichen Renten-versicherung nach anderen Maßstäben erfolgt. Definition der Erwerbsunfähigkeit Was versteht man unter Verweisung? Beispiele: Was für die richtige Auswahl unter vielen Angeboten zu beachten ist Bei der Auswahl des besten Angebotes spielt die Höhe des Beitrags sicher eine wesentliche Rolle. Noch wichtiger ist jedoch, wie die Bedingungen für den Versicherten im Leistungsfall formuliert sind. Hier gibt es zum Teil große Qualitätsunterschiede bei den verschiedenen Anbietern. Hier einige Kriterien, die von Verbraucherberatungen als wichtig für die Beurteilung eines Anbieters eingestuft wurden:
3. Was heißt Karenzzeit ? Wer in der Lage ist, bei Bedarf eine bestimmte Zeitspanne finanziell zu überbrücken, der kann 10 bis 15 Prozent seiner Prämie einsparen, weil er dann erst nach sechs Monaten oder einem Jahr auf die BU-Rente angewiesen wäre. Die Möglichkeit dazu bietet die sog. "Karenzzeit". Es wird ein bestimmter Zeitraum ab Eintreten der Berufsunfähigkeit vereinbart, nach dessen Verstreichen der Versicherer leistet. So kann beispielsweise ein etwaiges Krankentagegeld helfen, diese Zeit zu überbrücken. Meist sind die Karenzzeiten für das Krankentagegeld auf 6 Wochen begrenzt, weil dann ein finanzieller Verlust durch Wegfall der Lohnfortzahlung des Arbeitgebers einsetzt. Lange Karenzzeiten bergen jedoch auch Gefahren. Es kommt vor, dass sich der Patient während der Karenzzeit erholt und daher keine Leistung erhält, aber trotzdem seinen Job verloren hat. Darüber hinaus müssen die Beiträge für die Risikolebens- (zzgl. Berufsunfähigkeitsversicherung) in der Karenzzeit weitergezahlt werden. |
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